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Pilgern und Wallfahrten

Ministranten-Romwallfahrt

Ministranten-Romwallfahrt

Internationales Treffen beim Papst

Danke Franziskus!

ROM 2018 - Wir waren sind dabei! Unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34,15) sind wir mit 1.750 MinistrantInnen aus unserem Bistum und über 60.000 MinistrantInnen aus Deutschland und aller Welt in die Ewige Stadt gepilgert, um gemeinsam mit Papst Franziskus ein großes Fest des Glaubens zu feiern.

 

Zusammen mit zehntausenden Jugendlichen unterwes in der Heiligen Stadt auf den Spuren unseres Glaubens - das ist die Ministrantenwallfahrt nach Rom.

Alle drei bis fünf Jahre machen sich MInistrantInnen aus aller Welt auf den Weg in die Stadt der Apostel Petrus und Paulus.

Eine Woche voller Gemeinschaft, Spaß, Sightseeing, Spiritualität und toller Jugendmessen ist garantiert.

 

Für viele ist die Begegnung mit dem Papst auf dem Petersplatz einer der Höhepunkte dieser Pilgerfahrt. Die Worte, die er während der Audienz an die Jugend gerichtet hat, kannst du hier nochmal nachlesen:

Predigt

"Alles zur Ehre Gottes tun": So ermahnt uns der heilige Paulus in der soeben gehörten Lesung. Der Herrlichkeit Gottes in allem, was wir tun, zu dienen, ist das entscheidende Kriterium für unser Handeln, die maximale Synthese dessen, was es bedeutet, Freundschaft mit Jesus zu leben. Es ist der Hinweis, der uns leitet, wenn wir nicht sicher sind, was wir tun sollen; es hilft uns, die Stimme Gottes in uns zu erkennen, Gott der im Bewusstsein zu uns spricht, damit wir seinen Willen erkennen können. Die Herrlichkeit Gottes ist die Nadel des Kompasses unseres Gewissens.

Der heilige Paulus spricht zu uns auch von einem anderen Kriterium: sich darum zu bemühen, allen in allem zu gefallen, damit sie das Heil erreichen können. Wir sind alle Kinder Gottes, wir haben die gleichen Wünsche, Träume und Ideale. Manchmal ist jemand enttäuscht, und wir sind es, die das Licht wieder anmachen können, ein wenig gute Laune vermitteln. Auf diese Weise ist es leichter, sich zurechtzufinden und die Liebe Gottes und die Freude am Glauben im Alltag zu bezeugen. Es hängt von unserer Konsequenz ab, dass unsere Brüder und Schwestern Jesus Christus, den einen Retter und die Hoffnung der Welt, erkennen.

Vielleicht fragen Sie sich: "Wie kann ich das tun? Es ist keine allzu hohe Aufgabe. Es ist wahr, es ist eine großartige Mission, aber es ist möglich. Paulus ermutigt uns noch einmal: "Macht euch zu meinen Nachahmern, so wie ich Nachahmer Christi bin". Ja, wir können diese Mission leben, indem wir Jesus nachahmen wie der Apostel Paulus und alle Heiligen. Schauen wir auf die Heiligen, die das gelebte Evangelium sind, weil sie es verstanden haben, die Botschaft Christi in ihr eigenes Leben zu übersetzen. Der heutige Heilige Ignatius von Loyola, der als junger Soldat an seine eigene Herrlichkeit dachte, wurde zur rechten Zeit von der Herrlichkeit Gottes angezogen und entdeckte, dass es das Zentrum und den Sinn des Lebens gibt. Lasst uns Nachahmer der Heiligen sein; lasst uns alles für die Ehre Gottes und die Rettung unserer Brüder und Schwestern tun.

Antworten auf die Fragen der Jugendlichen

Liebe Ministranten,

 

Es macht mir Freude, so viele von euch hier auf dem Petersplatz zu sehen, geschmückt mit den Farben eurer Fahnen. Ihr habt mir die Zeichen eurer Pilgerfahrt gegeben: Vielen Dank! Ich bin ein Pilger mit euch, die ihr aus vielen Ländern der Welt kommt. Wir sind vereint im Glauben an Jesus Christus, wir reisen mit dem, der unser Friede ist. Ich danke eurem Präsidenten, Bischof Nemet, für seinen Gruß in eurem Namen. Und jetzt liegt es an euch, so das wir uns einen Moment lang unterhalten können.

 

[Prima domanda in lingua francese]

Risposta 1

Danke! Du hast sehr gut gesagt: Frieden und Heilige Messe gehören zusammen. Vor dem Zeichen des Friedens bitten wir den Herrn, der Gemeinschaft der Kirche Frieden und Einheit zu geben. Der Friede ist seine Gabe, die uns verwandelt, damit wir als Glieder seines Körpers die gleichen Gefühle wie Jesus fühlen können, wir können denken, wie Er denkt, lieben, wie Er liebt. Und am Ende der Messe werden wir mit dem Wort: "Geht in Frieden" gesandt. Ein konkretes Engagement für den Frieden ist der Beweis, dass wir wirklich Jünger Jesu sind. Die Suche nach Frieden beginnt mit den kleinen Dingen. Zum Beispiel, zu Hause, nach einem Streit zwischen Brüdern, schließe ich in mir selbst, beleidigend, oder versuche ich, einen Schritt in Richtung des anderen zu machen? Ich bin bereit, mich in jeder Situation zu fragen: "Was würde Jesus an meiner Stelle tun? Wenn wir dies tun und versuchen, es entschlossen in die Tat umzusetzen, werden wir den Frieden Christi in den Alltag bringen und Erbauer und Werkzeuge des Friedens sein.

 

 [Seconda domanda in lingua portoghese]

Risposta 2

In der Gemeinde erlebt ihr ein wenig die Erfahrung von Martha und Maria. Es ist wunderbar, wenn ihr neben eurem liturgischen Dienst einerseits wisst, wie ihr euch ins Gemeindeleben einbringen und andererseits in der Gegenwart des Herrn schweigen können. Und so erkennen wir in dieser Verflechtung von Handlung und Kontemplation auch den Plan Gottes für uns: Wir sehen, welche Talente und Interessen Gott in unsere Herzen legt und wie wir sie entwickeln können; aber vor allem stellen wir uns demütig vor Gott, wie er ist, mit den Tugenden und Grenzen, und fragen Ihn, wie wir Ihm und unserem Nächsten am besten dienen können. Und habt keine Angst, um guten Rat zu bitten, wenn ihr euch fragt, wie ihr Gott und den Menschen, die Hilfe in der Welt brauchen, dienen könnt. Denkt daran, je mehr ihr euch anderen gebt, desto mehr werdet ihr ihr selbst sein und glücklich sein!

 

 [Terza domanda in inglese]

Risposta 3

Heute könnt ihr als junge Menschen Apostel sein, die andere zu Jesus führen. Dies geschieht, wenn ihr selbst voller Begeisterung für Ihn seid, wenn ihr Ihn getroffen habt, Ihn persönlich kennt und zuerst von Ihm "erobert" wurdet. Deshalb sage ich euch: Versucht, den Herrn Jesus immer mehr zu kennen und zu lieben, indem ihr ihm im Gebet, in der Messe, in der Lesung des Evangeliums, in den Gesichtern der Kleinen und der Armen begegnet. Und versuche, Freund zu sein, freigiebig, Freund von denen um dich herum, damit ein Strahl des Lichts Jesu sie durch dein Herz in Liebe zu Ihm erreicht. Es braucht nicht viele Worte, aber Taten, Nähe und Dienst sind wichtiger. Junge Menschen brauchen - wie alle anderen auch - Freunde, die mit gutem Beispiel vorangehen, ohne zu fordern, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Und auf diese Weise macht ihr auch deutlich, wie schön die Gemeinschaft der Gläubigen ist, weil der Herr unter euch wohnt, wie schön es ist, Teil der Familie der Kirche zu sein.

 

[Quarta domanda in lingua tedesca]

Risposta 4

Der Glaube ist wichtig, er macht mich lebendig. Ich würde sagen, der Glaube ist wie die Luft, die wir atmen. Wir denken nicht bei jedem Atemzug daran wie wichtig die Luft ist, aber wenn sie fehlt oder nicht sauber ist, erkennen wir, wie wichtig sie ist! Der Glaube hilft uns, den Sinn des Lebens zu begreifen: Es gibt jemanden, der uns unendlich liebt, und dieser Jemand ist Gott. Wir können Gott als unseren Schöpfer und Retter erkennen, Gott lieben und unser Leben als sein Geschenk annehmen. Gott will mit uns eine lebendige Beziehung eingehen; Er will Beziehungen schaffen, und wir sind dazu berufen, dasselbe zu tun. Wir können nicht an Gott glauben und denken, dass wir einzigartige Kinder sind! Wir sind alle Kinder Gottes. Wir sind berufen, die Familie Gottes zu bilden, also die Kirche, die Gemeinschaft der Brüder und Schwestern in Christus - wir sind "Familienmitglieder Gottes", wie der heilige Paulus sagt (Eph 2,19). Und in dieser Familie der Kirche nährt der Herr seine Kinder mit seinem Wort und seinen Sakramenten.

 

[Quinta domanda in ungherese]

Risposta 5

Ja, es bedarf der Anstrengung, immer Gutes zu tun und heilig zu werden.... Ich sehe, dass ihr Ministranten euch aber auf diese Reise gemacht habt. Der Herr Jesus gab uns ein einfaches Programm, um auf dem Weg zur Heiligkeit zu gehen: das Gebot der Liebe Gottes und des Nächsten. Lasst uns tief verwurzelt sein in der Freundschaft mit Gott, dankbar für Seine Liebe und begierig, Ihm in allem zu dienen, und so können wir nicht mehr tun, als das Geschenk Seiner Liebe mit anderen zu teilen. Und um das Gebot der Liebe zu konkretisieren, zeigte uns Jesus die Werke der Barmherzigkeit. Sie sind ein herausfordernder Weg, aber sie sind für jedermann erreichbar. Es genügt, wenn sich jeder von uns fragt: "Was kann ich heute tun, um die Bedürfnisse meines Nächsten zu befriedigen? Und es spielt keine Rolle, ob er ein Freund oder Fremder, Landsmann oder Ausländer ist. Glaubt mir, dadurch könnt ihr wirklich Heilige werden, Männer und Frauen, die die Welt verändern, indem ihr die Liebe Christi lebt.

 

Danke für dieses Gespräch!

Es macht mir Freude, so viele von euch hier auf dem Petersplatz zu sehen, geschmückt mit den Farben eurer Fahnen. Ihr habt mir die Zeichen eurer Pilgerfahrt gegeben: Vielen Dank! Ich bin ein Pilger mit euch, die ihr aus vielen Ländern der Welt kommt. Wir sind vereint im Glauben an Jesus Christus, wir reisen mit dem, der unser Friede ist. (Papst Franziskus)