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Glaube und Kirche

Berufung | Beruf

Materialien

Hier findest du einige Materialien zum Thema Berufung. Alle hier aufgeführen Materialien kannst du direkt in der Abteilung Jugend bestellen.

Anbetungsstunden, Gebete und Fürbitten um geistliche Berufungen

Beten

Das Buch ist eine Fundgrube für Gebete vielfältigster Art. Neben mehreren ausgearbeiteten Anbetungsstunden enthält es eine Auswahl von Gebeten und Fürbitten im Anliegen um Berufungen. Es sind Bibelstellen angeführt, die die Frage nach der Berufung thematisieren sowie Hinweise auf Gebete und Lieder im Gotteslob, die dieses Thema aufgreifen. All diese Gebete kann man zu unterschiedlichen Anlässen einzeln verwenden oder auch nach einer Art Baukastensystem dazu nutzen, Andachten flexibel zu gestalten. Das Buch bietet zudem eine fundierte Einführung in die Bedeutung des Gebets im Allgemeinen sowie in das Gebet um Berufungen. Darüber hinaus informiert es über die Aktion „adoration for vocations“, die in den USA seit vielen Jahren Menschen im Gebet um geistliche Berufungen vereint.

96 Seiten. Preis: 3,60 €

Als Priester junge Männer auf ihre Berufung zum Priestertum ansprechen

Leih Christus deine Stimme

In den USA haben Verantwortliche der Berufungspastoral eine interessante Entdeckung gemacht. Mehr als 80 % der Seminaristen geben an, den Weg ins Priesterseminar gefunden zu haben, weil sie durch einen Priester dazu ermutigt wurden. Umfragen unter Priestern hingegen ergaben zugleich, dass nur etwa 30 % der Priester schon einmal einen jungen Mann auf eine mögliche Priesterberufung angesprochen hatten. Auch wenn bei uns entsprechende Zahlen nicht erhoben werden, ist doch davon auszugehen, dass es sich ähnlich verhält.

Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Ein Punkt ist aber sicherlich, dass es eine gewisse Unsicherheit darüber gibt, wie man junge Männer auf eine mögliche Priesterberufung ansprechen kann. Man möchte schließlich niemanden mit seinen Worten unter Druck setzen und bedrängen.

Die Publikation „Leih Christus deine Stimme“, die das Zentrum für Berufungspastoral aus einer entsprechenden Broschüre aus den USA ins Deutsche übertragen hat, will aufzeigen, wie dies in sensibler und wertschätzender Weise geschehen kann. Bewusst wird darin jede Form der Rekrutierung zurückgewiesen und betont, dass es eine geistliche Haltung ist, aus der heraus diese Ansprache geschieht. Die Schrift soll Priester ermutigen, auf diese Weise junge Menschen zu begleiten und einen Dienst an ihrer Berufung zu leisten. Denn nicht wir sind es, die andere berufen, sondern Jesus Christus. Wir stehen in seinem Dienst. Um diesen Dienst zu ermöglichen, geben wir diese als geistliche Übung konzipierte Schrift kostenlos an Interessenten weiter, in der Hoffnung, für die Begleitung junger Menschen und deren Berufung, Impulse geben zu können.

http://www.berufung.org/news/16-02-2019/

24 Stunden Gebet um geistliche Berufungen

  • 24 Stunden Gebet- und LiedheftAm 11. Mai hat das 24 Stunden Gebet um geistliche Berufungen stattgefunden. Hier könnt ihr euch das Gebet- und Liedheft herunterladen, um es für andere Aktionen zu nutzen.
DIE JUGEND, DER GLAUBE UND DIE BERUFUNGSUNTERSCHEIDUNG

Bischofssynode

„Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden, eure jungen Männer werden Visionen haben und eure Alten werden Träume haben“ (Apg 2,17; vgl. Gal 3,1). Diese Erfahrung haben wir auf dieser Synode gemacht, während wir gemeinsam gegangen sind und auf die Stimme des Heiligen Geistes gehört haben. Er hat uns mit dem Reichtum seiner Gaben überrascht und uns mit seinem Mut und seiner Kraft erfüllt, damit wir Hoffnung in die Welt tragen.
Wir sind gemeinsam mit dem Nachfolger Petri gegangen, der uns im Glauben gestärkt und in der Begeisterung für die Mission Kraft gespendet hat. Obwohl wir aus kulturell und kirchlich sehr unterschiedlichen Kontexten kamen, haben wir von Anfang an einen spirituellen Gleichklang gespürt, den Wunsch nach Dialog und wahrem Mitgefühl. Wir haben zusammen gearbeitet und uns darüber ausgetauscht, was uns am meisten am Herzen lag, und dabei über unsere Anliegen gesprochen, ohne zu verbergen, womit wir uns schwer tun. Viele Beiträge haben uns im Geiste des Evangeliums bewegt und Mitgefühl in uns geweckt: Wir haben uns als ein Leib gefühlt, der Leid wie auch Freude empfindet. Die Erfahrung der Gnade, die wir erlebt haben, wollen wir mit allen teilen und unseren Kirchen und der ganzen Welt die Freude am Evangelium überbringen.
Dass junge Menschen dabei waren, war etwas Neues: Durch sie erklang die Stimme einer ganzen Generation in der Synode. Während wir mit ihnen zum Grab Petri gepilgert sind, haben wir erlebt, dass Nähe die Voraussetzungen dafür schafft, die Kirche zu einem Ort des Dialogs und des Zeugnisses der Brüderlichkeit werden zu lassen, der uns fasziniert. Durch diese kraftvolle Erfahrung wird jede Mühe und Schwäche überwunden. Denn der Herr sagt uns wieder und wieder: Fürchtet euch nicht, ich bin bei euch.

 

Das Abschlussdokument der Jugendsynode findet ihr hier!